Lydia Leipert und Rebecca Zöller | Geteilte Arbeit, doppelt durchstarten
Shownotes
Im Tandem zu arbeiten ist für Lydia Leipert und Rebecca Zöller die perfekte Lösung. Sie koordinieren seit 2017 gemeinsam den Bereich »Film Digital« beim Bayerischen Rundfunk.
Die beiden haben jetzt das Buch „Geteilte Arbeit, doppelt durchstarten“ veröffentlicht, indem sie erklären, wie das Modell in der Praxis funktioniert.
In dieser Episode erfährst du:
- Wie es bei den beiden zur Tandem-Führungsposition gekommen ist.
- Wie ihr Jobsharing-Modell konkret aussieht.
- Welche Vorteile hat das Modell für die beiden hat.
- Was die wichtigsten Voraussetzungen für gelungenes Jobsharing sind.
- Wie ihrer Ansicht nach die Zukunft von Jobsharing aussieht.
Hier geht's zum Blogbeitrag, wenn du die Inhalte dieser Episode nochmal nachlesen willst: https://johannafink.de/22-lydia-leipert-und-rebecca-zoeller-geteilte-arbeit-doppelt-durchstarten
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Mein Name ist Johanna Fink und ich unterstütze dich dabei, als Teilzeit-Führungskraft erfolgreich durchzustarten. Mehr Infos zu mir findest du unter www.johannafink.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Music.
00:00:09: Wie kann ich meinen Chef oder meine Chefin von dem Modell überzeugen ich mache ständig Überstunden obwohl ich eigentlich in Teilzeit führe wie kann ich das ändern.
00:00:19: Mein Name ist Johanna Fink und ich unterstütze Dich dabei als Führungskraft in Teilzeit erfolgreich.
00:00:26: Music.
00:00:32: Im Tandem zu arbeiten ist für Lydia Leipert und Rebecca Zöller die perfekte Lösung.
00:00:37: Sie koordinieren seit 2017 gemeinsam den Bereich film-digital beim Bayerischen Rundfunk die beiden haben jetzt das Buch Geteilte Arbeit doppelt durchstarten veröffentlicht.
00:00:46: Indem sie erklären wie das Modell in der Praxis funktioniert hallo ihr beiden ich freue mich total dass Ihr da seid hallo Johanna alle Jana.
00:00:55: Zunächst mal interessiert mich natürlich ihr teilt euch ja seit mehreren Jahren die Stelle wie ist es denn dazu gekommen wieder magst du mal erzählen weil ich kann mich erinnern uhrenbuch beschreibst du das ganze.
00:01:08: Ja total gerne also es war so ein wenden wenn man zurückblickt es gibt ja so Momente im Leben die verändern wahnsinnig viel und das merkt man aber in dem Moment auch überhaupt nicht wir waren mein Mann und ich und um
00:01:20: Kinderwagen unterwegs in Italien wir hatten.
00:01:23: Nein wir haben super Urlaub genannt wann mehrere Wochen in Apulien unterwegs eben in der zweiten Elternzeit meine Tochter war noch ganz klein irgendwie 8 und 9 Monate alt.
00:01:34: Und wie das so ist sie war einfach nicht so super Auto gefahren hat die ganze Zeit gebrüllt ich
00:01:40: und ich saß wirklich da vorne habe meinen Körper Oberkörper immer so nach hinten gedreht und irgendwelche Faxen zu machen und hat ihr Essen nach hinten gereicht
00:01:49: waschen total gestresst dann ist 2. Kind mein Sohn der wollte irgendwie CD oder irgendwas hat mich total überfordern in diesem Moment ja
00:01:58: aber manchmal denkt es wird eigentlich nicht verrückter diese Telefon
00:02:02: und Rebecca war dran und sagt dann so ja du hör zu also hinten hat durch die sind mega Geräuschkulisse immer noch so ich habe da ein Angebot bekommen ich habe hier eine tolle Stelle beim ber das ist ne
00:02:16: hassen teamlead digitalen Bereich.
00:02:22: Musst aber nicht 100% machen das 100% Stille Stelle machen wir's einfach zusammen.
00:02:27: Okay krass ja voll tolle Idee und war aber durch ich tatsächlich erstmal sehr überrascht und.
00:02:36: Habe dann aber relativ schnell zugesagt gesagt ja lass uns das einfach mal probieren.
00:02:42: Und ja bin im Nachhinein dass ich wahnsinnig dankbar dass der Bäcker da sofort an mich gedacht hat und dass ich auch in diesem Moment und halbwegs kühlen Kopf bewahrt ab und nicht völlig im Kindergeschrei untergegangen
00:02:57: nee so begann das alles.
00:02:59: Ja spannend heißt aber auch wenn ich es richtig verstehe das ist bei euch auch ein klassischer Fall ist also der Vorschlag kam dann im Endeffekt von der Rebecca und nicht vom Unternehmen als war auch eine eigene Initiative.
00:03:09: Also wir haben es dann wirklich.
00:03:12: Zusammen vorgeschlagen und dann gemacht wobei man sagen muss dass mein Chef damals also da waren wir noch bei einem anderen Vorgesetzten aufgehängt
00:03:21: schon in den Gespräch was ich mit ihm geführt habe dass er das hat sich so entwickelt aus ich offenbar und das auch sofort irgendwie als eine gute Idee empfand
00:03:31: und ich bin wieder mal zu erreichen ich weiß keine Ahnung wo die sich gerade rumtreibt und es war halt mega eilig und es musste relativ schnell Entscheidung her.
00:03:39: Die waren da sehr sehr offen auch dann die andere Chefin zu der gegangen gewechselt sind.
00:03:44: Er hat doch eigentlich so wie wir kapiert haben hingenommen diesmal ohne große Überlegungen
00:03:53: wir haben dann selber gemerkt also vor allem die Lydia das ist bisschen komplexer ist als wir da.
00:04:00: Und da haben wir dann auch angefangen bisschen professioneller ranzugehen und dann Coaching besorgt was der BR gottseidank bezahlt hat und und ist der auch unter sehr unter.
00:04:12: Und das hat uns dann schon noch mal geholfen die ganze
00:04:15: das ganze Modell aufzuziehen und auch von außen mal draufschauen zu lassen was man da beachten muss.
00:04:23: Jetzt hast du es gerade schon angesprochen Modell also Job schenkt ist ja was was was man organisieren muss und planen muss wie du gerade auch beschrieben hast wie organisiert ihr euch denn konkret wie sieht euer Modell aus.
00:04:34: Wir haben uns aber wir teilen uns das wirklich 50/50 wobei man das jetzt nochmals auf die Waage legt nicht immer genau 50/50 ist weil wir uns nach Projekten aufteilen das heißt wir schauen halt
00:04:44: dass diese Projekt Anzahl ungefähr ausgeglichen ist und von der Größe her ungefähr ausgeglichen das kann aber schon mal sein dass der anderen bisschen vielleicht.
00:04:52: Mehr zu tun hat als der andere aber so am Ende des Jahres hat sich dann meistens ausgeglichen und wir teilen uns das Arbeitszeit mäßig so auf dass wir.
00:05:00: Beide vormittags arbeiten und nachmittags in Bereitschaft und Abwechslung und am Freitag hat immer eine von uns auch abwechselnd frei also.
00:05:07: Dann unkompliziert aber ihm hat dass er gut verinnerlicht mittlerweile und man muss halt da auch ein bisschen Eigendisziplin an den Tag legen.
00:05:15: Dass man das auch durchhält.
00:05:18: Jetzt ist ja beim Thema Job Schänis Thema übergaben großer. Also hier schreibt er auch in eurem Buch also nichts geht ohne Übergabe und also dieser ständig sich auf dem Stand halten und auch quasi beieinander bleiben
00:05:31: ich habe auch mal kurz in so ein Modell gearbeitet dann unterbrochen doch Corona aber ich habe auch diese Erfahrung gemacht das ist schon ein
00:05:38: Thema ist dass man dafür auch wirklich Zeit einplanen muss wie macht ihr das.
00:05:43: Also wir haben vor Corona hat mir wirklich einen Tag wo wir gesagt haben wir treffen uns in Präsenz im Büro und.
00:05:51: Haben gemeinsam einfach Zeit um genau diese übergaben zu besprechen also sei es eben.
00:05:57: Die eine berichtet von der Sitzung wie die gelaufen ist oder dass man bespricht ok dieses ist der Projektstand was musst du dazu wissen als was man wirklich die andere.
00:06:08: Mit den grundlegenden Informationen versorgt die man braucht wenn man einfach zum groben Überblick zu haben oder eben auch was es gibt ein Teilbereich den wir wirklich gemeinsam gestalten
00:06:19: da geht unsere große Serie im BR dahoam is dahoam und das sind sie einfach beide so tief drin das sieht schon auch relativ viel wissen müssen und als da.
00:06:30: Es ist einfach wirklich wichtig bei uns jetzt einmal die Woche einen Termin einzuplanen
00:06:37: derzeit gibt für sowas und der eben aber auch auf verschiedenen Ebenen funktioniert ich habe gerade gesagt also nicht nur dir eine Info von wegen also die harten Fakten sondern es geht ihm auch um so Zwischentöne um
00:06:51: er in der und der Sitzung war die Stimmung aber weil ich habe das Gefühl fühlt sich gerade also einfach umso.
00:07:00: Sind ja auf die kleinen Dinge die auf einer anderen Ebene passieren die Dinge blockieren oder eben möglich machen und genau solche Infos geben wir natürlich dann auch weiter.
00:07:09: Und wie sorgt ihr dafür dass
00:07:12: ihr quasi sozusagen der gemeinsame Ausrichtung habt also jetzt hast du so bisschen beschrieben die macht dir die die die Abstimmung im operativen Geschäft gibt's auch ein Element das dafür sorgt dass ihr sozusagen gemeinsame Richtung habt.
00:07:25: Genau also das war im rebecca hat vorhin schon angedeutet wir haben eben in Coaching bekommen am Anfang und.
00:07:33: Haben dann zunächst wirklich so organisatorische Flocke eingerahmt im Leben beschrieben haben wir arbeitet eigentlich wann der kümmert sich dann um welches Projekt
00:07:42: wie teilen wir uns eigentlich rein inhaltlich auf und auch zeitlich aber es war ganz wichtig dass wir uns dann eben im nächsten Schritt auch überlegt haben okay wollen wir eigentlich hin
00:07:55: und da ist eben der eine Vision entstanden wo wir uns beide einfach überlegt haben wie sieht unser Weg aus hier in diesem Unternehmen in den nächsten fünf Jahren wo wollen wir hin.
00:08:08: Was sind unsere entscheidenden Ziele und wie sollen wir dir auch erreichen und das war ganz ganz wichtig sich da auch so eine diese Version aufzukommen Mitten und uns
00:08:17: beiden wirklich ja dass ihr beide einfach da klar gemerkt haben das ist die Richtung in die laufen wir auch gemeinsam und diese Vision haben wir auch dem Team vorgestellt also nicht im Detail aber die die groben Linie und die wichtigen hat Buddy auch unser Team mit
00:08:32: bestimmt oder abgenommen weil es natürlich auch ganz wichtig ist dafür zu sorgen dass wir jetzt nicht irgendwie im luftleeren Raum uns dann was ausdenken sondern dass wir einfach das gemeinsame auch besprechen und unser Team auch sagt okay das ist das macht für uns auch Sinn und da wollen wir gemeinsam hin und das ist tatsächlich was was wir auch jedem Team das gemeinsam
00:08:53: im lied das gemeinsam im verantwortlich ist Kuli ins Team aus Kolleginnen und Kollegen
00:09:00: zu machen dass man sich wirklich hinsetzt und sie überlegt ok wie wollen wir arbeiten und wo wollen wir denn genau hin weil ich glaube dann klärt sich viele Dinge auch sehr sehr automatisch
00:09:10: die ansonst einfach Probleme geben könnten im Nachhinein.
00:09:14: Kann mir gut vorstellen wie du damit dass ich eine Basis für operative Entscheidungen schaffst ja na.
00:09:24: Hatten wir schon an der hat mir ganz ganz viele E-Mail Kontakt weil wenn man so ein Grundgerüst auch eben anvertrauen oder ein Abläufen hat und dann eben diese klare Richtung hat.
00:09:33: Wann ist einfach Ziele Entscheidungen muss ich mich nicht rückversichern weil ich ja weiß aber wollen dahin ist ja logisch dass ich jetzt nicht die Entscheidung b-treff ist auch die Entscheidung ab.
00:09:43: Jetzt hast du gerade schon gesagt also das ist ein punktet dass du dir den du weiterempfehlen würdest was für andere wichtige Voraussetzung gibt's den noch aus eurer Sicht für gelungene Führung gemeinsamer das gelungen im Tandem.
00:09:58: Ja also wir haben es gerade gerade ausführlich über die übergaben gesprochen und in der Voraussetzung damit man eine vernünftige Übergabe hin. Ist natürlich dass man eine gewisse.
00:10:08: Anleitung zu guter Kommunikation hat eigentlich jetzt mal so Kommunikation steht glaube ich ganz ganz oben also man muss da der große Bereitschaft haben
00:10:18: viel und gut zu kommunizieren und sich auch tatsächlich damit auseinanderzusetzen wie kommuniziere ich also wir reden auch sehr viel drüber wer spricht mit wem wie und warum und weshalb und nicht nur welche Info geben.
00:10:30: Spielt Aufbissschiene ganz große Rolle es ist ein steht auch eine viel größere Transparenz gegenüber dem Team es hat flachere Hierarchien im Idealfall weil man halt
00:10:40: im in Sitzungen die wir zusammen auch manchmal machen oder im Gespräch mit dem.
00:10:46: Mitarbeitern einfach eine ganz andere Ebene finden kann und und das eigentlich nur sehr schöne.
00:10:53: Sache die durch ob ich durch eine Führung entstehen kann man es noch wahnsinnig wichtig Vertrauen zu haben und auch
00:11:03: lernen zu vertrauen und auch loszulassen und auch sozusagen die eigene Persönlichkeit ein bisschen aufzunehmen und.
00:11:12: Man ist halt nicht die wieder auf dem Chefsessel sitzt und da dirigiert.
00:11:18: Also wollen wir auch beide gar nicht sein oder man musste zu sein das Schöne daran erkennen dass man einen ständigen Partner und Auto ein und uns jemand an seiner Seite hat mit jemand ist einfach zusammen macht und er gehört auch dazu dem anderen Platz einzuräumen die er braucht.
00:11:33: Und es aber eigentlich auch sehr sehr positiv muss ich rückblickend sagen was so was man so über sich selber erlernt dabei auch und was man dafür persönliche Spritze
00:11:44: eben auch macht in so einem Tandem ja habe ich gesagt Kommunikation vertrauen.
00:11:52: Und das letzte aber auch sehr wichtige ist würde ich sagen die Flexibilität die man haben muss und.
00:12:02: Die auch leicht verständlich sein muss und natürlich kann man Endura in einem gewissen Rahmen flexibel sein wenn man Kinder hat und und und.
00:12:09: Familie oder andere Verpflichtungen aber
00:12:13: wenn man eine Mine und die andere muss mal schnell in eine Sitzung einspringen dann musst du es erst verständlich sein und niemand.
00:12:23: Man sich auch eingeteilt hat
00:12:25: da muss man dazu bereit sein dass möglichst geräuschlos einfach zu machen und da gehört schon eine gewisse Flexibilität dazu riecht dass man aber ständig gute übergaben gemacht hat idealerweise oder auch alle
00:12:39: NOZ BBM haben wir
00:12:43: jemand Dich auf dass wir beide zugreifen können und die man sich gute Notizen aufschreiben kann wenn jemand aus der Sitzung kommt gerade da schnell rein übrigens wichtig.
00:12:50: Dann kann man auch mal ohne dass man miteinander gesprochen hat vielleicht auch noch mal kurz rein gucken und wenn die andere mit 40 Grad Fieber im Bett liegt einfach nicht mit ihm diese Zeit auch eine Frage des
00:13:00: der Offenheit und des Mutes meiner macht man das halt einfach auf manches vielleicht hundertprozentig ist
00:13:06: aber wie gute übergaben fühlt man sich eigentlich immer jeder Situation gewachsen wie man immer noch mal spontan übernehmen muss.
00:13:15: Jetzt hast du geschrieben welche welche Voraussetzung braucht damit das Modell gut funktionieren kann jetzt würde mich noch interessieren welche Vorteile bietet das Modell den für euch also warum arbeitet ihr überhaupt so.
00:13:27: Na das Tolle am Jobsharing ist ja dass es ermöglicht dass man in Teilzeit also in einer in der in einer begrenzten Zeit.
00:13:41: Job oder eine Aufgabe ausüben kann
00:13:44: die dennoch verantwortungsvoll ist klassischerweise geht man ja davon aus der der hat Teilzeit Gedanke ist wenn du nicht 40 Stunden an deinem Platz sitzt bist du nicht fähig
00:13:55: oder akzeptieren wir das auch erstmal gar nicht dass du eine 1 teamlead eine Chance Verhandlungsposition ausüben kannst und das glauben wir halt einfach nicht dass es dass diese Idee sinnhaft ist was natürlich.
00:14:08: Automatisch ganz viele Menschen ausschließt Menschen die beispielsweise sich um ihre Eltern kümmern weil die krank sind die sich
00:14:16: oft Frauen und Kinder kümmern ja Frauen erledigen mir aktuell einfach den Großteil der care-arbeit und die einfach
00:14:24: gut qualifiziert sind viel Berufserfahrung haben so war das eben bei Rebecca und bei mir auch da hatten beide bei auch
00:14:30: Rebecca war CVD ich hatte den auch die Leitung von deinem Planungsteam in der und dann kommst du zurück aus der Elternzeit und dann bist du erstmal wahnsinnig dankbar überhaupt irgendwie eine Tätigkeit zu haben und.
00:14:43: Was eigentlich total falsch auch ist bei natürlich auch die Unternehmen viel mehr bringt wenn ich da jemanden habe der Erfahrung hat und der verliebte Kation hat
00:14:55: ist natürlich eigentlich sinnvoller den da hinzusetzen wo ich auch als Unternehmen total profitieren kann von der Person.
00:15:01: Und in insofern ist das zu uns ein totaler gewinnen weil wir natürlich.
00:15:08: Auch dadurch mit dem Unternehmen ganz stark verbunden sind weil uns eben der Beerdigung gibt
00:15:13: diese spannende Aufgabe zu machen obwohl wir den ich Anführungszeichen Makel haben dass wir es ihm nicht 40 Stunden machen Woche und das ist halt eher zum einen was was wir einfach der Anfragen dieser Martin
00:15:27: teilzeit Image einfach immer noch hat weil das darf es einfach nicht haben wir sehen einfach und wir erleben jeden Tag diese Vorteile es hat
00:15:35: nicht nur für uns dass wir eben einfach dass wir als
00:15:40: Mütter und unsere Kinder unsere Familien oder um unsere Hobbys kümmern können sondern dass das eben auch das Unternehmen davon profitiert dass es einfach super Entscheidungen von ausgeschlafene motivierten und super loyal Mitarbeiterin hat.
00:15:54: Und also insofern glauben wir einfach sehr an dieses Modell.
00:16:00: Ich gebe dir da absolut recht also es ist ja auch inzwischen Zeit sodass du hast es auch angesprochen gerade dass dieses Thema Teilzeit.
00:16:08: Meiner Ansicht nach Untis
00:16:09: lässt sich auch mit Daten belegen intimer sein wird was alle Schichten oder alle Altersklassen treffen wird in Zukunft ist das Thema Pflege angesprochen er soll man sich da mal Zahlen anschaut der Ort an die Zehennägel hoch
00:16:20: jeder dritte wird glaube ich bis 20 Uhr dreißig einen pflegebedürftigen Angehörigen zu Hause haben also in diese Richtung bewegt sich das also ich glaube wir werden dieses Thema das wird nicht mehr weggehen sonst wird viel viel mehr werden und wird auch über alle ja Lebensphasen hinweg
00:16:35: wichtig werden ihr habt euch jetzt in eurem Buch auch sehr intensiv mit dem jobhelden Modell generell auseinandergesetzt.
00:16:42: Was ist eurer Ansicht nach die Zukunft dieses Modells oder in welche Richtung wird sich das entwickelt was glaubt ihr.
00:16:49: Na was wir uns natürlich wünschen ist das dieses Modell das leistet was es leisten kann in unseren Augen das ist eben auch eine Art Geschlechtergerechtigkeit schafft das ist eben die Möglichkeit schafft das wenn beispielsweise jetzt natürlich
00:17:04: über uns der klassische Fall man bekommt ein Kind
00:17:08: und dann entscheiden sich eben beide Partner ganz automatisch bisschen zu reduzieren und in so einem
00:17:16: für beide Partner und Partnerinnen vier-ohren-modell dann zu leben und wenn das einfach ein Standard ist und man nicht drüber nachdenkt er einfach nicht
00:17:24: hatte schon Hürden mit sich bringen sondern einfach eine ganz
00:17:28: gesellschaftlich und eben von oben auch geförderte Alternative ist dann entstehen entschieden
00:17:35: einfach eine fairere Gesellschaft daraus also sitzen sehr der Heeres und weites Ziel aber wir glauben einfach dass das möglich ist.
00:17:43: Aber die Rebecca kennst mich da garantiert noch
00:17:46: ja du hast gesagt was glauben wir was passiert ist können wir natürlich jetzt es Ihren Wunsch und und und eine Motivation die beim hervorrufen wollen ne also sagen wir auch ganz deutlich im Buch.
00:17:57: Wenn man muss es als Arbeitnehmer auch mehr einfordern es muss ja auch nicht immer top sharing sein aber man muss als Arbeitnehmer auch mehr auf seine Bedürfnisse achten
00:18:07: man muss irgendwie einen Job seinem lieben anpassen und nicht immer andersrum da daraus entsteht eine sicher.
00:18:15: Ihre Mitarbeiter und Stadt ist andersrum und.
00:18:20: Unternehmen müssen auf der anderen Seite anfangen z.b. den Stellenausschreibungen Dinge anzubieten damit die Leute auch sich trauen das zu machen weil ich glaube es ist ganz viel einfach so
00:18:31: Angst oder ja wenn ich da jetzt bin ich vorschlagen ich mache mit jemanden zusammen kriege ich sowieso nicht und das steht ja da auch nicht hin
00:18:38: ich glaube man braucht sowohl von Unternehmensseite als auch von von Arbeitnehmerseite da mehr Mut und mehr Offenheit gegenüber anderen Modellen und 1. Jobsharing einfach Isi.
00:18:53: Ja ich glaube dass du da beschreibst ist so ein bisschen aus meiner Sicht zum Paradigmen
00:18:57: wechsel das ich glaube früher waren Arbeitnehmer sehr stark gewohnt das Unternehmen macht und sagt dir wie kann es gehen und ich glaube das ändert sich gerade ihr habt ja auch beschrieben ihr habt das Modell vorgeschlagen und ich glaube diese proaktive Rolle auf der Arbeitnehmerseite gepaart mit einer Flexibilität bei den Unternehmen ist ein gutes Rezept um dazu
00:19:16: zu erfolgreichen Modellen zu kommen.
00:19:18: Ich danke euch beiden sehr für die Einblicke in eure Arbeit und ja die Erfahrungen und Ideen die ihr geteilt habt schön dass ihr da wart und danke.
00:19:28: Ja sehr sehr gerne.
00:19:29: Danke für die Einladung und vielleicht noch so als Schlusswort also wir motivieren einfach oder möchten jeden und jede motivierendes einfach auszuprobieren und.
00:19:39: Einfach mal zu testen weil wir eigentlich glauben jeder der es machen möchte der kriegt das auch hin also einfach einfach einfach machen.
00:19:48: Music.
00:19:53: Wenn du ab jetzt regelmäßig Tipps und Wissenswertes rund um das Thema führen in Teilzeit erhalten möchtest dann abonniere man Podcast und verpasse keine Folge mehr.
00:20:03: Wenn ihr eine Frage zum Thema unter den Nägeln brennt schreib mir gerne eine E-Mail die Adresse findest du in den Shownotes.
00:20:11: Mein Name ist Johanna Fink und ich unterstütze Dich da.
00:20:14: Music.
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